Google Ads für Softwareunternehmen gezielt ausrichten

Wer Google Ads für Softwareunternehmen einsetzt, braucht mehr als eine Anzeige für den Produktnamen. Wer Software für Firmenkunden anbietet, muss auch die Aufgabe verstehen, die vor einer Suche steht. Ich bin Salvatore Gallace, Freelancer für Google Ads in Konstanz am Bodensee. Ich ordne Produktnamen, Probleme, Anwendungen, Ausschlüsse und nächste Schritte so, dass Ihre Anzeige zu dem passt, was ein möglicher Geschäftskunde tatsächlich sucht.

Business-to-Business bedeutet Geschäft zwischen Unternehmen und nicht zwischen einem Anbieter und privaten Endverbrauchern. Bei Software kann das heißen, dass eine Person die Lösung findet, eine andere sie fachlich prüft und eine weitere über den Kauf entscheidet. Das ist eine mögliche Struktur, keine pauschale Aussage über jedes Unternehmen. Entscheidend ist, welche Rollen und Schritte es bei Ihnen tatsächlich gibt.

Eine Anzeige kann Interesse auf eine passende Seite lenken. Sie ersetzt keine Produktprüfung, kein Gespräch über Anforderungen und keine Entscheidung in Ihrem Unternehmen oder bei der suchenden Person. Deshalb werden Ziel, Messung und Zielseite vor dem Start geklärt.

Produktname und Problem getrennt betrachten

Manche Menschen suchen nach dem Namen einer Software, wenn sie ihn bereits kennen. Andere suchen nach einer Aufgabe, einer Branche oder einem Problem, ohne einen Anbieter zu nennen. Eine Suche nach einem Produktnamen kann auf eine konkrete Prüfung hindeuten. Eine Suche nach einer Anwendung wie Zeiterfassung für mehrere Standorte oder Dokumentenverwaltung für ein bestimmtes Verfahren kann früher im Entscheidungsweg liegen.

Diese Sucharten gehören nicht automatisch in dieselbe Anzeigengruppe. Eine Anzeigengruppe ist die Schublade innerhalb einer Kampagne, in der zusammengehörende Suchbegriffe und Anzeigen liegen. Die Produktnamensanzeige kann den offiziellen Einstieg erklären. Die Anzeige für eine Anwendung sollte dagegen genau die Aufgabe aufnehmen und auf eine Seite führen, die diese Aufgabe verständlich beschreibt.

Auch der Name eines Wettbewerbers oder ein allgemeiner Oberbegriff ist nicht automatisch ein sinnvoller Suchbegriff. Ich prüfe, ob die Suche zu Ihrem Angebot passt, ob die Nutzung erlaubt und die Aussage belegbar ist und welcher nächste Schritt auf Ihrer Website möglich ist.

Drei abstrakte Personenmarken um einen Monitor mit goldenen Klammern.

Anwendungen statt allgemeiner Versprechen

Erklärungsbedürftige Produkte brauchen eine klare Einordnung. Eine Anzeige sollte nicht nur behaupten, dass Ihre Software leistungsfähig oder flexibel sei. Sie sollte möglichst konkret benennen, für welche Aufgabe, Branche oder Arbeitsweise sie gedacht ist. Was davon in eine Anzeige darf, hängt von den belegbaren Eigenschaften Ihres Angebots ab. Ich erfinde keine Funktionen und übernehme keine Aussage, die Ihre Zielseite nicht erklärt.

Zielseiten nach Anwendungsfall helfen bei dieser Einordnung. Eine Seite für eine bestimmte Anwendung kann beschreiben, welches Problem angesprochen wird, für wen die Lösung gedacht ist, wie der nächste Schritt aussieht und welche Fragen vor einer Demo geklärt werden sollten. Eine allgemeine Produktseite kann trotzdem sinnvoll sein, wenn sie den gesamten Einstieg verständlich führt.

Suchen nach einer Lösung für einen konkreten Arbeitsablauf können wertvoller sein als allgemeine Suchen nach Software. Das ist keine allgemeine Rangordnung und kein Ergebnisversprechen. Es ist eine Prüfidee: Die Suchabsicht, also die Erwartung hinter einer Suche, sollte zum Inhalt der Anzeige und zum Ziel der Seite passen.

Drei Anwendungskacheln gegen Slogan-Banner.

Ein Entscheidungsweg mit mehreren möglichen Schritten

Ein längerer Entscheidungsweg ist bei Software für Geschäftskunden eine Möglichkeit, aber keine feste Dauer und keine pauschale Eigenschaft. Manche Angebote lassen sich nach einer kurzen Prüfung anfragen. Andere benötigen eine Vorführung, technische Fragen, eine Abstimmung mit mehreren Personen oder eine interne Freigabe. Was tatsächlich passiert, hängt von Produkt, Preisgestaltung, Zuständigkeiten und Kundengruppe ab.

Als Ziele kommen deshalb mehrere Handlungen infrage:

  • eine Anfrage für einen Demo- oder Vorführtermin
  • ein Formular mit einer konkreten Frage zum Produkt
  • ein Gespräch mit dem Vertrieb
  • eine Registrierung für einen freigegebenen Testzugang
  • ein weiterer Schritt auf einer Anwendungsseite

Diese Handlungen bedeuten nicht dasselbe. Eine Demo-Anfrage ist noch kein Auftrag. Ein ausgefülltes Formular ist noch keine qualifizierte Verkaufschance. Ein Testzugang kann ein sinnvoller Einstieg sein oder nur eine unverbindliche Registrierung. Gemeinsam wird festgelegt, welche Handlung als Ziel zählt und welche Informationen zusätzlich aus Ihrem Vertrieb gebraucht werden.

Der nächste Schritt sollte zur Reife der suchenden Person passen. Wer den Produktnamen kennt, kann eine Demo oder eine Produktseite erwarten. Wer erst nach einer Anwendung sucht, braucht möglicherweise zuerst eine verständliche Erklärung. Anzeigen dürfen keinen sofortigen Kauf suggerieren, wenn tatsächlich ein Gespräch oder eine Prüfung folgt.

Kostenlose Alternativen und andere Ausschlüsse

Ein auszuschließender Suchbegriff ist ein Wort oder eine Wortfolge, bei der Ihre Anzeige absichtlich nicht erscheinen soll. Bei Software können kostenlos, Open Source, Download, Vorlage oder Testversion mögliche Prüfbegriffe sein. Ob sie ausgeschlossen werden, hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab. Ein kostenloser Testzugang kann ein echtes Ziel sein, während eine Suche nach einer kostenlosen Alternative außerhalb Ihres Werbeziels liegen kann.

Weitere mögliche Ausschlüsse sind Login, Anmeldung, Hilfe, Dokumentation und Support. Auch diese Wörter sind keine automatische Sperrliste. Bestehende Kunden können über solche Suchen eine hilfreiche Seite erreichen wollen, aber dafür sollte nicht zwingend das Budget einer Kampagne für neue Geschäftskunden aufkommen. Wenn ein eigener Kundenbereich oder eine Supportseite existiert, kann eine getrennte Regel sinnvoll sein.

Jobs, Karriere, Gehalt und Ausbildung können ebenfalls in allgemeine Software- oder Informationstechnik-Suchen hineinspielen. Personalgewinnung wäre ein anderes Ziel mit anderer Zielseite und eigener Bewertung. Eine Anzeige für eine Produktdemo sollte nicht für eine Stellensuche bezahlen.

Der Suchanfragenbericht ist die Liste der tatsächlichen Suchen, für die Ihre Anzeige erschienen ist. Dort wird sichtbar, welche Formulierungen Google einer Kampagne zuordnet. Ich prüfe mögliche Ausschlüsse im Zusammenhang und nicht nur als einzelne Wörter. Ein zu breiter Ausschluss kann eine passende Anwendungssuche verhindern.

Messung über mehrere Schritte

Eine Conversion ist eine gezählte Handlung auf Ihrer Website, zum Beispiel ein abgesendetes Formular oder eine Anfrage für einen Vorführtermin. Die Conversion-Erfassung ist die technische Messung dieser Handlungen. Bei Software kann es unvollständig sein, nur Klicks oder Aufrufe einer Produktseite zu betrachten, wenn die Entscheidung später über ein Formular, einen Anruf oder ein Gespräch weitergeht.

Zuerst wird festgehalten, welche Schritte technisch sichtbar sind. Ein Klick auf die Schaltfläche für einen Demo-Termin ist etwas anderes als ein abgesendetes Formular. Eine Registrierung ist etwas anderes als ein qualifizierter Termin. Wenn das Vertriebsteam später beurteilt, welche Anfrage zum Angebot passt, kann diese Rückmeldung für die Einordnung wichtig sein. Ich erfinde daraus keine Attribution, also keine nachträgliche Behauptung, welcher Klick den Auftrag verursacht hat.

Bei mehreren Schritten müssen Zählungen sauber getrennt werden. Ein Aufruf der Produktseite, ein Download, eine Registrierung, eine Demo-Anfrage und ein Auftrag sind verschiedene Handlungen. Nicht jeder Schritt muss als gleichwertiges Ziel an Google übergeben werden.

Wenn das Formular in einem System außerhalb Ihrer Website liegt oder der Vorführtermin über einen externen Kalender gebucht wird, hängt die Messung von dessen technischer Möglichkeit und Ihrer Konfiguration ab. Ich prüfe, welche Daten tatsächlich ankommen und welche Aussage sie erlauben. Wenn nur ein Zwischenschritt messbar ist, wird er auch nur als Zwischenschritt bezeichnet.

Die rechtliche Bewertung von Einwilligungen, Datenübertragung und Datenschutz gehört zu Ihrer Rechtsberatung und technischen Betreuung. Ich richte die Anzeigenarbeit an einer freigegebenen Messgrundlage aus. Ohne verlässliche Messung kann ich Kosten, Klicks und sichtbare Handlungen beschreiben, aber keinen Auftrag einer Anzeige zuschreiben.

Zielseiten nach Anwendungsfall

Die Zielseite ist die Seite, auf der Menschen nach dem Klick landen. Eine Anzeige für eine Software zur Einsatzplanung sollte nicht auf einer allgemeinen Startseite enden, auf der zugleich Buchhaltung, Personalverwaltung und Dokumentation stehen. Die Seite hinter der Anzeige muss die gesuchte Anwendung aufnehmen und den nächsten Schritt verständlich machen.

Eine passende Zielseite kann folgende Fragen beantworten:

  • Welche Aufgabe oder welches Problem wird angesprochen?
  • Für welche Unternehmen oder Rollen ist die Anwendung gedacht?
  • Welche Angaben sind vor einer Demo oder Anfrage wichtig?
  • Was passiert nach dem Absenden des Formulars?
  • Welche Produktinformationen sind belegt und wo liegen erkennbare Grenzen?

Nach dieser Aufzählung braucht es keinen allgemeinen Werbesatz, sondern eine klare Handlungsoption. Ein Formular für einen Vorführtermin sollte nur Angaben verlangen, die für diesen Schritt tatsächlich gebraucht werden und deren Erhebung rechtlich geklärt ist. Ein Login gehört auf den Kundenbereich, nicht in die Zielseite für neue Interessenten.

Je nach Angebot können Produktseite, Anwendungsseite und Demo-Seite verschiedene Aufgaben übernehmen. Ich entscheide die Aufteilung nicht nach einer starren Vorlage. Sie muss zu Ihren Suchbegriffen, Ihrem Vertrieb und dem tatsächlichen Ablauf passen. Wenn eine gemeinsame Seite alles verständlich erklärt, ist keine künstliche Aufteilung nötig.

Suchnetzwerk, Display und Betreuung

Eine Suchnetzwerk-Kampagne zeigt Textanzeigen direkt in der Google-Suche, wenn eine Suche zu den festgelegten Begriffen passt. Für Software ist sie naheliegend, wenn Menschen bereits nach dem Produkt, einer Anwendung oder einer Lösung suchen. Suchbegriffe, Anzeigen, Anzeigengruppen und Zielseiten sollten dabei nach der erkennbaren Absicht geordnet werden. Für den abgestimmten Aufbau führt der nächste Schritt zu den Suchnetzwerk-Kampagnen.

Eine Display-Kampagne arbeitet mit Bild- und Banneranzeigen auf Websites, in Apps und in Gmail. Remarketing bedeutet die erneute Ansprache von Menschen, die Ihre Website bereits besucht haben. Dieser Baustein kann zu einem Entscheidungsweg mit mehreren Kontakten passen, ist aber keine automatische Ergänzung. Zielgruppe, Bildmaterial, Einwilligung, Häufigkeit und Messung müssen vorab geklärt werden. Die passende Leistungsseite ist Display-Kampagnen.

Laufende Betreuung bedeutet, dass Suchanfragen, Ausschlüsse, Anzeigen, Zielseiten, Budgets und Messung regelmäßig geprüft werden. Bei Software können neue Anwendungen, veränderte Produktseiten, neue Ausschlussmuster und Rückmeldungen aus dem Vertrieb Anlass für Anpassungen sein. Dafür gibt es die monatliche Betreuung.

Nicht jedes Softwareunternehmen braucht alle Kampagnentypen. Die Suche kann der passende Anfang sein, wenn eine konkrete Nachfrage vorhanden ist. Display kommt nur hinzu, wenn Reichweite oder erneute Ansprache eine eigene Aufgabe erfüllen. Das Werbebudget fließt direkt an Google. Mein Honorar für die Arbeit wird davon getrennt vereinbart.

Ein Konto sachlich prüfen

Wenn Google Ads bei Ihnen bereits laufen, prüfe ich zuerst, welche Suchen tatsächlich Geld ausgeben, wohin die Anzeigen führen und was als Handlung gezählt wird. Eine Kampagne kann technisch aktiv sein und trotzdem kostenlose Alternativen, Login-Suchen oder Jobs erreichen. Ebenso kann ein Formular gezählt werden, obwohl der Vertrieb später keine Information zur Anfrage erhält.

Der Suchanfragenbericht, die Zielseiten und die Messung ergeben zusammen ein klareres Bild als eine einzelne Kontozahl. Bestehende Strukturen bleiben erhalten, wenn sie zur Aufgabe passen. Änderungen werden begründet und an dem ausgerichtet, was Ihr Vertrieb mit den Kontakten tatsächlich anfangen kann.

Wenn die Nachfrage zu unklar ist, die Zielseite keine Anwendung erklärt oder das Budget die Aufgabe nicht sinnvoll abbilden kann, sage ich das vor dem Aufbau. Ich verspreche keine Anzahl von Demo-Terminen, keine Platzierung und keinen Umsatzfaktor.

Softwarewerbung gemeinsam prüfen

Schreiben Sie mir zwei, drei Sätze dazu, welche Software oder Informationstechnik-Dienstleistung beworben werden soll, welche Anwendung im Mittelpunkt steht und ob eine Produktseite, ein Formular oder ein Vorführtermin das Ziel ist. Nennen Sie außerdem, ob kostenlose Alternativen, Login, Dokumentation oder Jobs heute bereits eigene Bereiche haben und ob ein Google-Ads-Konto besteht.

Ich prüfe, welche Suchen getrennt werden sollten, welche Ausschlüsse möglich sind, welche Zielseiten zum Anwendungsfall passen und welche Schritte der Messung tatsächlich abgebildet werden können. Wenn Suchanzeigen, Display oder laufende Betreuung nicht zu Ihrer aktuellen Lage passen, sage ich Ihnen das ebenfalls.

Kontakt: mail@freelancer-sea.de, Telefon +49 7531 3810934, 78467 Konstanz.

Fragen und Antworten

Nicht automatisch. Es braucht eine erkennbare Nachfrage oder eine prüfbare Anwendung, eine passende Zielseite und einen nächsten Schritt, der für Interessenten möglich ist. Wenn das Angebot nur über eine persönliche Erklärung verständlich wird und keine sinnvolle Suchabsicht erkennbar ist, muss zuerst die Grundlage geklärt werden.

Beides kann sinnvoll sein, wenn die jeweilige Suche zu einem eigenen Inhalt und Ziel passt. Produktnamen sprechen oft Menschen an, die den Anbieter bereits kennen. Anwendungssuchen können früher im Entscheidungsweg liegen. Ich trenne diese Absichten, wenn Anzeigen und Zielseiten sonst zu allgemein würden.

Nicht grundsätzlich. Ein längerer Entscheidungsweg ist eine Möglichkeit, die bei manchen Geschäftskundenangeboten vorkommt. Andere Angebote werden schneller geprüft. Wichtig ist, dass Demo-Anfrage, Formular, Registrierung und Auftrag nicht als dieselbe Handlung behandelt werden und dass die Messung die tatsächlich sichtbaren Schritte korrekt benennt.

Nein. Das hängt davon ab, ob ein kostenloser Testzugang oder eine kostenlose Produktstufe selbst ein Ziel Ihres Angebots ist. Suchen nach einer kostenlosen Alternative können dagegen außerhalb der Kaufabsicht liegen. Der Suchanfragenbericht und Ihr Geschäftsmodell entscheiden, nicht das Wort allein.

Für eine Kampagne zur Gewinnung neuer Geschäftskunden sind sie mögliche Ausschlüsse. Ein bestehender Kunde, der Dokumentation sucht, verfolgt ein anderes Ziel als eine Person, die eine Demo anfragt. Jobs und Ausbildung gehören zu Personalgewinnung. Ob getrennte Kampagnen nötig sind, hängt von Ihren Zielen und Zielseiten ab.

Ich prüfe, welcher Schritt technisch messbar ist. Ein abgeschicktes Formular oder eine bestätigte Terminbuchung kann eine eigene Conversion sein, wenn die technische Grundlage stimmt. Ob daraus ein passender Vertriebsfall oder ein Auftrag wird, muss Ihr Unternehmen zusätzlich bewerten. Ich schreibe keine Attribution zu, die Ihre Daten nicht hergeben.

Nicht automatisch. Suchanzeigen passen zu vorhandener Nachfrage. Display oder Remarketing können später eine eigene Aufgabe erfüllen, wenn Zielgruppe, Material, Einwilligung und Messung geklärt sind. Ein weiterer Kampagnentyp kommt nicht hinzu, nur weil er im Konto verfügbar ist.