Google Ads für Hotels und Campingplätze gezielt einsetzen
Google Ads für Hotels müssen nicht das ganze Jahr gleich aussehen. Ein Hotel, ein Campingplatz und eine Ferienunterkunft haben unterschiedliche Buchungsfenster, Angebote und Zielseiten. Ich bin Salvatore Gallace, Freelancer für Google Ads in Konstanz am Bodensee. Ich ordne Nachfrage, Saison, Region und Buchungsweg so, dass Ihre Anzeige zu dem passt, was Sie tatsächlich anbieten.
Eine Anzeige kann ein Zimmer, einen Stellplatz, ein Wochenende oder ein saisonales Angebot sichtbar machen. Sie kann aber keine Verfügbarkeit erfinden und keine Buchung erzwingen. Dafür müssen Angebot, Zielseite und Buchungssystem zusammenpassen. Erst wenn klar ist, welche Handlung gezählt werden soll, lässt sich das Werbekonto sinnvoll beurteilen.
Saison und Nachfrage gehören zusammen
Reisen werden nicht immer in demselben Abstand zur Anreise geplant. Manche Gäste suchen kurzfristig nach einem Zimmer, andere prüfen Wochen oder Monate vorher einen Urlaub am See. Beim Camping spielen Ferienzeiten, Wetter, Stellplatzart und gewünschte Ausstattung eine Rolle. Auch Hotels unterscheiden sich darin, ob Geschäftsreisen unter der Woche, Wochenenden, Veranstaltungen oder Ferienangebote die Nachfrage prägen.
Diese Unterschiede gehören vor das Tagesbudget, also vor den Betrag, den Google pro Tag für eine Kampagne einsetzen darf. Ein gleichbleibender Betrag kann in einer ruhigen Zeit zu vielen wenig passenden Klicks führen. In einer gefragten Zeit kann derselbe Betrag zu knapp sein, wenn mehrere Angebote gleichzeitig beworben werden sollen. Das ist keine allgemeine Aussage über Auslastung, sondern eine Frage, die ich anhand Ihres Kalenders, Ihrer Angebote und der vorhandenen Kontodaten prüfe.
Saisonwerbung im Tourismus braucht deshalb einen Plan für Zeiträume und Anlässe. Ein Angebot für die Nebensaison ist nicht einfach eine schwächere Version der Hochsaison. Es braucht eine eigene Aussage, eine passende Zielseite und gegebenenfalls eine andere Zielgruppe. Wenn ein Angebot endet, muss die Anzeige pausieren oder auf eine noch gültige Seite führen. Veraltete Preise, Termine oder Verfügbarkeiten beschädigen das Vertrauen und erschweren die Auswertung.

Direktbuchung und Portale sachlich unterscheiden
Reisende können Unterkünfte über mehrere Wege vergleichen. Sie suchen nach einem Hotelnamen, einer Region, einer Unterkunftsart oder einem konkreten Reisetermin. Ein Teil schaut auf der eigenen Website, ein Teil auf Buchungsportalen und ein Teil wechselt zwischen diesen Angeboten. Daraus folgt nicht automatisch, dass ein Kanal besser ist. Es folgt, dass jeder Weg mit korrekten Informationen und einem nachvollziehbaren nächsten Schritt arbeiten muss.
Eine Kampagne für Direktbuchungen sollte den eigenen Buchungsweg verständlich zeigen. Was kann eine Person auf Ihrer Website direkt prüfen oder buchen? Gibt es dort Zimmer, Stellplätze, Ferienunterkünfte oder ein bestimmtes Angebot? Welche Bedingungen, Leistungen und Kontaktdaten sind sichtbar? Ein Vorteil gehört nur in die Anzeige, wenn er tatsächlich gilt und auf der Zielseite erklärt wird.
Buchungsportale können für Gäste und Betriebe eine Rolle spielen. Ich behaupte nicht, welche Angebote oder Preise ein Portal im Einzelfall zeigt, und ich verspreche nicht, dass eine eigene Anzeige einen Portalweg ersetzt. Ich prüfe vielmehr, ob die direkte Zielseite eine eigene, klare Entscheidung ermöglicht und ob Anzeigen für den eigenen Buchungsweg messbar sind. Portale und die eigene Website werden nicht mit unbelegten Aussagen gegeneinander ausgespielt.
Bei einer Markensuche, also einer Suche nach dem Namen Ihres Hotels oder Campingplatzes, ist Sachlichkeit besonders wichtig. Eine Brand-Kampagne ist eine Kampagne, die den eigenen Namen als Suchbegriff verwendet. Sie kann den offiziellen Auftritt für Menschen sichtbar machen, die bereits nach Ihrer Unterkunft suchen. Sie ist aber kein Beleg dafür, dass ein anderer Anbieter auf diesen Namen bietet, und sie garantiert keine zusätzliche Buchung. Ob sie in Ihrem Konto sinnvoll ist, hängt von Ziel, Wettbewerb, Suchverlauf und Buchungsmessung ab.
Hotel, Campingplatz und Ferienunterkunft getrennt denken
Eine gemeinsame Branchenadresse bedeutet nicht, dass alle Anzeigen in eine Kampagne gehören. Ein Hotelzimmer, ein Stellplatz und eine Ferienwohnung haben verschiedene Suchabsichten. Die Suchabsicht ist die Erwartung hinter einer Suche, also ob jemand direkt buchen, Preise vergleichen, Verfügbarkeit prüfen oder zunächst Informationen sammeln möchte.
Für ein Hotel können Suchbegriffe nach Zimmerart, Lage, Ausstattung, Anlass oder Zeitraum relevant sein. Ein Campingplatz braucht möglicherweise eine Trennung nach Stellplätzen, Mietunterkünften und besonderen Ausstattungen. Bei Ferienunterkünften können Personen nach Objektart, Region, Reisezeit oder konkreten Merkmalen suchen. Welche Begriffe passen, entscheide ich nicht aus einer allgemeinen Liste, sondern aus Ihrem Angebot und den Suchen, die Sie bedienen können.
Ein auszuschließender Suchbegriff ist ein Wort oder eine Wortfolge, bei der Ihre Anzeige absichtlich nicht erscheinen soll. Für eine Buchungskampagne können je nach Angebot zum Beispiel Suchen nach Stellen, Ausbildung, Bildern, Gutscheincodes oder kostenlosen Übernachtungen unpassend sein. Auch allgemeine Reiseinformationen können außerhalb des Werbeziels liegen. Diese Beispiele sind keine fertige Ausschlussliste und keine Behauptung über Ihr Konto. Der Suchanfragenbericht zeigt später, welche tatsächlichen Suchen zu den Anzeigen geführt haben.
Der Suchanfragenbericht ist die Liste der tatsächlichen Suchen, für die Ihre Anzeige erschienen ist. Ich prüfe darin, ob die Kampagne Menschen mit einer Buchungsabsicht erreicht, ob Begriffe falsch eingeordnet wurden und ob ein Ausschluss zu weit gehen würde. So entsteht die Trennung aus Ihren Daten und nicht aus einer pauschalen Annahme über alle Reisenden.
Zielseiten für Zimmer, Stellplätze und Angebote
Die Zielseite ist die Seite, auf der Menschen nach dem Klick landen. Eine Anzeige für ein Doppelzimmer sollte nicht auf einer allgemeinen Startseite enden, wenn dort auch Tagungen, Restaurant und Wellness gleichrangig stehen. Ein Mensch, der einen Stellplatz sucht, braucht andere Informationen als jemand, der eine Mietunterkunft oder ein Arrangement prüfen möchte.
Für jedes klar getrennte Buchungsziel sollte die passende Seite mindestens diese Fragen beantworten:
- Was genau kann gebucht oder angefragt werden?
- Für welche Termine, Personen oder Fahrzeuge gilt das Angebot?
- Welche Ausstattung, Bedingungen und Einschränkungen sind wichtig?
- Wie wird Verfügbarkeit geprüft und wie beginnt die Buchung?
- Gibt es einen verständlichen Kontaktweg, falls eine Frage offen bleibt?
Nach der Aufzählung sollte die Seite nicht mit einer allgemeinen Werbeaussage fortfahren. Sie muss den nächsten Schritt erklären. Wenn die Buchung über ein externes System erfolgt, sollte der Übergang erkennbar sein und auf dem Mobilgerät funktionieren. Eine Anzeige für ein konkretes Angebot darf nicht auf einer Seite landen, auf der dieses Angebot nicht mehr zu finden ist.
Buchungen im externen Buchungssystem messen
Je nach Betrieb erfolgt die Buchung nicht direkt auf der eigenen Website, sondern in einem externen Buchungssystem. Der Klick führt dann von der eigenen Seite zu einer anderen technischen Umgebung. Für die Conversion-Erfassung, also die technische Messung gezählter Handlungen, ist entscheidend, ob dieses System die notwendige Messung unterstützt und ob der Übergang korrekt eingerichtet werden kann.
Eine Conversion kann eine abgeschlossene Buchung, eine Anfrage, ein Anruf oder ein anderer vereinbarter Schritt sein. Ein Klick auf die Schaltfläche zur Buchung ist nicht dasselbe wie eine abgeschlossene Buchung. Wenn nur der Weiterklick gemessen wird, bleibt offen, ob Termine, Zimmer oder Stellplätze tatsächlich gebucht wurden. Die Messung muss deshalb vor dem Start gemeinsam mit der technischen Betreuung des Buchungssystems geprüft werden.
Je nach System können Buchungsdaten auf einer Bestätigungsseite, über eine technische Schnittstelle oder über eine abgestimmte Weitergabe an das Werbekonto sichtbar werden. Welche Möglichkeit besteht, hängt vom Anbieter, Ihrer Konfiguration und den rechtlichen Voraussetzungen ab. Ich behaupte nicht, dass jedes Buchungssystem denselben Weg erlaubt. Ich kläre, welche Daten tatsächlich ankommen, ob Buchungen doppelt gezählt werden und ob ein Wert nur als technische Handlung oder als echte Buchung verstanden werden darf.
Auch abgebrochene Buchungen müssen von abgeschlossenen Buchungen getrennt werden. Ein begonnener Buchungsvorgang ist von einer bestätigten Buchung zu trennen. Anfragen und Telefonkontakte gehören ebenfalls in eigene Zählungen.
Die rechtliche Bewertung von Einwilligungen, Datenübertragung und Datenschutz gehört zu Ihrer Rechtsberatung und der zuständigen technischen Betreuung. Ich richte die Anzeigenarbeit an einer freigegebenen Messgrundlage aus und benenne technische Lücken, bevor Budget eingesetzt wird. Ohne verlässliche Buchungsmessung kann ich Klicks und Kosten beschreiben, aber keine seriöse Aussage über Buchungen treffen.
Suchnetzwerk, Display und Betreuung klar abgrenzen
Eine Suchnetzwerk-Kampagne zeigt Textanzeigen direkt in der Google-Suche, wenn eine Suche zu den festgelegten Begriffen passt. Sie ist naheliegend, wenn Menschen bereits nach einem Hotelzimmer, einem Campingplatz, einem Stellplatz oder einem konkreten Angebot suchen. Suchbegriffe, Anzeigen, Anzeigengruppen und Zielseiten werden dabei nach der jeweiligen Leistung geordnet. Eine Anzeigengruppe ist die Schublade innerhalb einer Kampagne, in der zusammengehörende Suchbegriffe und Anzeigen liegen. Für den abgestimmten Aufbau führt der nächste Schritt zu den Suchnetzwerk-Kampagnen.
Eine Display-Kampagne arbeitet mit Bild- und Banneranzeigen auf Websites, in Apps und in Gmail. Sie kann eine Unterkunft oder ein Angebot sichtbar machen, wenn Menschen noch nicht aktiv suchen. Remarketing bedeutet die erneute Ansprache von Menschen, die Ihre Website bereits besucht haben. Dieser Baustein kann zu einem längeren Buchungsweg passen, ist aber keine automatische Ergänzung. Zielgruppe, Häufigkeit, Bildmaterial, Einwilligung und Messung müssen vorher geklärt werden. Die passende Leistungsseite ist Display-Kampagnen.
Laufende Betreuung bedeutet, dass Suchanfragen, Ausschlüsse, Anzeigen, Zielseiten, Budgets, Gebote und Messung regelmäßig geprüft werden. Eine Gebotsstrategie ist die Regel, nach der Google Ihr Geld in den einzelnen Auktionen einsetzt. Bei Hotels und Campingplätzen kann die laufende Kontrolle besonders dann wichtig sein, wenn Saison, Angebote, Preise oder Buchungsbedingungen wechseln. Dafür gibt es die monatliche Betreuung.
Nicht jedes Konto braucht alle Bausteine. Bei konkreter Nachfrage kann die Suche zuerst sinnvoll sein. Display kommt nur hinzu, wenn Reichweite oder erneute Ansprache eine eigene Aufgabe haben. Betreuung passt, wenn die Prüfung dauerhaft abgegeben werden soll. Das Werbebudget fließt direkt an Google. Mein Honorar für die Arbeit wird davon getrennt vereinbart.
Region und Ortsnamen ohne City-Farming
Ein Hotel oder Campingplatz hat einen tatsächlichen Standort. Dieser Standort, erreichbare Regionen und die Art der Gäste gehören in die Kampagnenplanung. Das Zielgebiet ist die geografische Einstellung, mit der Google die Auslieferung auf ausgewählte Orte oder einen Umkreis begrenzt. Ich richte es nach Ihrem Angebot und der realistischen Nachfrage aus, nicht nach einer möglichst langen Liste von Städten.
Ortsnamen in Anzeigen und Zielseiten sind sinnvoll, wenn sie stimmen und einen Inhalt tragen. Eine Unterkunft am Bodensee kann ihre Lage, Anreise und Umgebung sachlich erklären. Eine fast gleiche Seite für jede Nachbarstadt wäre dagegen keine zusätzliche Leistung. Ortsseiten ohne eigenen Inhalt erzeugen eher falsche Erwartungen und verwässern die Branchenabsicht. Die Trennung erfolgt über echte Zielregionen und Angebote, nicht über City-Farming, also das künstliche Anlegen vieler fast gleicher Ortsseiten.
Saison und Buchungsweg gemeinsam prüfen
Schreiben Sie mir zwei, drei Sätze dazu, ob Sie ein Hotel, einen Campingplatz oder eine Ferienunterkunft betreiben, welche Zimmer, Stellplätze oder Angebote beworben werden sollen und welche Region gilt. Nennen Sie außerdem, ob ein externes Buchungssystem eingesetzt wird, welche Handlung heute als Buchung gilt und ob bereits ein Google-Ads-Konto besteht.
Ich prüfe, welche Suchabsichten getrennt werden sollten, ob Zielseiten den jeweiligen Buchungsweg tragen und welche Messung technisch möglich ist. Wenn Suchanzeigen, Display oder laufende Betreuung nicht zu Ihrer aktuellen Lage passen, sage ich Ihnen das ebenfalls.
Kontakt: mail@freelancer-sea.de, Telefon +49 7531 3810934, 78467 Konstanz.
Fragen und Antworten
Nicht automatisch. Es braucht ein klares Angebot, eine passende Zielseite, realistische Verfügbarkeit und eine Messung, die den Buchungsweg abbildet. Wenn diese Grundlagen fehlen oder die Nachfrage nicht sinnvoll erreicht werden kann, spreche ich das vor dem Aufbau an.
Nein. Auch eine Anfrage, ein Rückruf oder eine Verfügbarkeitsprüfung kann ein sinnvolles Ziel sein, wenn das zu Ihrem Ablauf passt. Diese Handlungen müssen aber getrennt von einer bestätigten Buchung bewertet werden. Eine Anzeige darf nicht so formuliert sein, als sei eine Buchung abgeschlossen, wenn zunächst nur eine Anfrage möglich ist.
Nein. Eine Kampagne auf den eigenen Namen kann sachlich geprüft werden, wenn sie ein klares Ziel unterstützt. Sie ist weder automatisch ein Schutz vor anderen Anzeigen noch ein Beleg für zusätzliche Buchungen. Suchverlauf, Zielseite, Wettbewerb und Messung entscheiden, ob dieser Baustein in Ihr Konto passt.
Über getrennte Suchabsichten, Anzeigen und Zielseiten. Zimmer, Stellplätze, Mietunterkünfte und besondere Angebote sollten nicht in einer unverständlichen Sammelanzeige zusammenlaufen. Die Aufteilung muss nicht jede kleine Variante abbilden, aber sie sollte dort trennen, wo Buchungsbedingungen und nächste Schritte verschieden sind.
Dann wird zunächst festgehalten, was technisch messbar ist. Ein Weiterklick zur Buchungsseite kann ein Zwischenschritt sein, ersetzt aber keine bestätigte Buchung. Ich empfehle keine Bewertung, die eine nicht vorhandene Buchungsmessung als Ergebnis ausgibt. Die technische Lösung muss mit dem Anbieter des Buchungssystems und Ihrer Webbetreuung geklärt werden.
Nicht automatisch. Bei klarer Nachfrage kann die Suche der direktere Baustein sein. Display oder Remarketing kommen nur hinzu, wenn eine eigene Aufgabe, passende Zielgruppen, nutzbares Bildmaterial und eine geklärte Messung vorhanden sind.
Das hängt von Angebot, Region, Saison, Wettbewerb, Buchungsfenster und Messung ab. Eine allgemeine Zahl wäre für Ihr Konto nicht belastbar. Ich trenne das Werbebudget für Google von meinem Honorar und prüfe zuerst, ob der verfügbare Rahmen zur Aufgabe passt.